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In Melenara, östlich der Stadt Telde, ca. 20 Kilometer südlich von Las Palmas an der Ostküste auf Gran Canaria, gibt es sehr viele Katzen auf der Suche nach Nahrung und Unterschlupf. Um ihre Not zu lindern und bereits aufkommende Beschwerden von Anwohnern zu besänftigen, richteten mehrere ARYCAN nahestehende Frauen 3 Futterstellen ein, um die Ansammlung der Samtpfoten zu verteilen. So befindet sich in der Zwischenzeit eine Futterstelle in der Nähe alter Tomatenfelder, die nicht mehr bewirtschaftet werden, die zweite vor einem Seniorenzentrum im Ort und die dritte an der Strandpromenade. Alle regelmäßig betreuten Futterstellen sind jedoch nah beieinander und manche Katzen wandern von einer Futterstelle zur anderen. So gelang es heraus zu finden, wie viele Katzen die Futterstellen besuchen. ARYCAN übernahm die Finanzierung von 1680 Euro für die Kastration der insgesamt 36 Katzen, die in Intervallen während der Monate Februar, März und April sowie Mai 2010 vorgenommen wurde. Futterstelle TomatenfelderFutterstelle StrandpromenadeFutterstelle Seniorenzentrum
Die Futterstelle vor dem Seniorenheim war von der Zentrumsleitung geduldet bis die Direktion wechselte. Man störte sich seitdem vor allem an vier bestimmten Katzen, die bis auf das Gelände vordrangen, die Senioren in ihren Zimmern besuchten und von diesen auch gefüttert wurden. Besonders diese Katzen mussten trotz der Proteste der Bewohner sowie des Personals von ARYCAN-Helfern eingefangen werden und fanden zwischenzeitlich Unterschlupf bei einer der Frauen. Der öffentliche Druck bewegte jedoch am Ende die Zentrumsleitung zu einem Umdenken. Die Katzen durften unter der Voraussetzung, dass sie geimpft und entwurmt seien, auf das Gelände zurück kehren. Lesen Sie dazu weiter unten die Übersetzung eines Artikels von Canarias 7: Donnerstag, 1. Juli 2010 Inselverwaltung genehmigt Rückführung der vier Katzen ins Altenheim von Taliarte (Telde) Kommenden Samstag werden sie geimpft und entwurmt in den Gartenanlagen freigelassen. Die Katzen aus Taliarte wurden amnestiert. Sie dürfen zurück ins Altenheim, nachdem die Zentrumsleitung ihre Ausgangshaltung neu überdacht hat. Bedingung ist jedoch, dass sie geimpft und entwurmt werden. Die eigenen Angestellten boten sich an, Geld für die Tierarztkosten zu spenden. Die Rückkehr ist für kommenden Samstag vorgesehen. Im Exil waren Chatarrita, Garbancito, Felipe und Princesa nicht lange. Sie verließen das Altenheim, um niemals zurückzukehren, doch am Ende wird es doch eine Reise mit Rückkehr sein. Ende der Woche sei die Zentrumsleitung zu deren Wiederaufnahme bereit, wie das Cabildo (Inselverwaltung) am Mittwoch bekannt gab. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass man nicht mehr so tolerant sein werde, und sie das Gelände nicht mehr wie zuvor nach Belieben betreten und verlassen könnten. Zwischenzeitlich in La Garita Sie habe sich darum gekümmert, die Kosten für die Impfungen und Entwurmungen der Katzen zu decken. "Ich hatte sie bereits kontrollieren lassen, außerdem waren sie schon seit einiger Zeit sterilisiert", erklärt sie sofort. Um sich vollkommen sicher zu sein, übernahm Adelia außerdem die Kosten für einen Gesundheitscheck, mit dem ausgeschlossen werden konnte, dass die Katzen an irgendeiner Krankheit leiden. Tatsache ist, dass sie selbst für die Kosten der Tiere aufgekommen ist, und zwar ohne vonseiten des Cabildo oder des Altenheims Unterstützung zu erhalten. Lediglich Angestellte des Heims, die schon damals nicht mit dem Abtransport der Katzen einverstanden waren, boten ihr finanzielle Unterstützung an. Am Mittwoch, dem 23. Juni, als Adelia und zwei befreundete Helferinnen mit Transportkisten in Taliarte erschienen, um die Katzen von der Anlage zu holen, eilten sofort einige Angestellte des Altenheims den Tieren zur Hilfe, denn, so versicherten sie, die Katzen leisteten den Heimbewohnern Gesellschaft, von denen einige untröstlich waren. Hier Fotos vom Besuch mit den Melanara-Katzen beim Tierarzt :
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