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2011Nua war in den Wochen seit ihrer Einlieferung das Sorgenkind des Personals, das sich abwechselnd liebevoll um sie kümmerte, sie umsorgte und verwöhnte. Leider war dies alles, was für Nua noch getan werden konnte. Sie war zu schwach, zu krank und zu ausgezehrt und verstarb Ende November.
Am 17.11. landete Nua in der Auffangstation. Ihr Zustand ist so erbarmungswürdig, dass wir noch nicht sicher sein können, dass sie sich erholt... Andrea berichtet: "Heute ist diese arme Hündin gebracht worden. Ein Hundefänger sprach mich an uns sagte, dass man die Hündin bei ihnen im Dorf an der Tür der Auffang- Zwischenstation angebunden hatte. Die konnte nicht mehr gehen und die Hundefänger habe sie mit warmer Milch und Fleisch ein paar Tage aufgepäppelt. Ich habe ihnen versprochen, dass ich ein Zuhause für die arme Maus suchen werde, wenn sie gesund wird. Wir haben sie dann heute direkt geschoren. Ihre Äuglein waren komplett zugewachsen. Da bricht einem fast das Herz, wenn man so ein Tier in die Arme nimmt".
Ein paar weitere Beispiele für das Tierleid, das uns im Jahr 2011 auf Gran Canaria begegnet... Boxerhündin Alma, die mit schwersten Verbrennungen in der Auffangstation landete. Ihre Abwehrkräfte waren so geschwächt, dass sie nach den ersten Behandlungs- und Heilerfolgen dem Befall von Demodex-Milben nichts entgegen zu setzen hatte. In der Zwischenzeit ist sie auf dem Weg der Besserung. Ein Boxerrüde, der schon sehr lange in diesem Zustand gelebt haben muss, ohne dass sich sein Besitzer um sein Leiden kümmerte - bevor er ihn schließlich und gleichgültig entsorgte. Wir hatten die leise und zaghafte Hoffnung, dass es sich um eine gutartige Geschwulst handelt, doch ein genauer Befund ergab einen bösartigen Tumor. Wir konnten ihn nur noch erlösen lassen.
Die sogenannten "Kampfhunde" erleiden auf Gran Canaria das gleiche Schicksal wie überall auf der Welt, in der entsprechende Rassen und Mischlinge für Hundekämpfe missbraucht werden. Diese furchtbaren Bilder häufen sich in letzter Zeit auf der Insel und wir können nichts weiter tun, als das zur Anzeige zu bringen - meist ohne Erfolg. Die Täter werden nicht gefunden und leben unbehelligt ... der Lohn für ihre misshandelten Sklaven ist der Tod.
Vergleichsweise "harmlos" - der ganz normale Wahnsinn : Verstoßene, wie sie tagtäglich eintreffen !
"Standardzustand" langhaariger Hunde bei Einlieferung
Und die Flut ausgedienter und vernachlässigter Podencos
2010Die folgenden Bilder zeigen nur einen Ausschnitt des Alltags in der Auffangstation auf Gran Canaria. Es sind Fotos von Hunden, die von Hundefängern abgeliefert wurden - an einem einzigen Tag ! Während Sie die Bilder betrachten, sind die meisten dieser Hunde schon "euthanasiert"und lange tot - weil Niemand sie (zurück) haben wollte.
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